Katholische Pfarrgruppe Rheinhessische Schweiz

                                                                       mit den Gemeinden Eckelsheim, Frei-Laubersheim, Fürfeld, Gumbsheim, Neu-Bamberg, Siefersheim, Stein-Bockenheim, Tiefenthal, Wöllstein, Wonsheim                                                                                                                      



Gemeindeleben in Bildern

Wir danken dem CMV für die musikalische Gestaltung und dem Männerverein für die leckere Suppe im Anschluss!

Gottesdienst mit Taufe und Vorstellung der Kommunionkinder am 18. 9. in Neu-Bamberg auf dem Kerbeplatz.Der Kommunionkurs stellt sich der Frage "Wo Gott denn zu finden ist?" Brauchen wir Gott oder geht es immer nur um das Fest und die Geschenke? Wie kann das Geheimnis der Eucharistie in unseren Tagen erschlossen und erfasst werden? Hier ist die ganze Gemeinde gefragt!

Blumen in der Pfarrkirche Hl. Kreuz zum Fest Kreuzerhöhung. Wir danken an dieser Stelle allen, die dafür sorgen, dass unsere Kirchen für die Gottesdienste und Begegnugnen immer ansprechend gestaltet werden. Auch für Blumenspenden sind wir dankbar! Blumen sind wie Gebete und Gesang, sie loben und preisen Gott und heilen der Menschen Seelen!

Diese bunte Truppe hat heute das Remigiusheim entrümpelt.Sollten Sie "alte Leichen" jetzt nicht mehr im Keller finden, hier sehen Sie die Verantwortlichen. Aber alle konnten leider eh nicht gefunden werden. Suchen kann sich weiterhin lohnen.

Kolpingmesse am 28. 8. im Park am Mäuseturm. Wir danken allen, die mitgefeiert haben!

Hier noch einmal mit Pater Pius, der uns das Kloster gezeigt hat. Wir grüßen in von hier aus alle herzlich.

                                                   

 Vom 28. 8. bis zum 2. 9. waren die Pfadfinder in Berching im Altmühlthal. Wir haben wirklich viel erlebt. Wir waren wandern, sind fast 10 km Kanu gefahren udn haben das Kloster  Plankstetten besucht. Pater Pius hat uns sogar die "Leichen im Keller" gezeigt, der in diesem Falle jeweils  einer der Seitenaltäre war, in welchem  sich jeweils ein Verstorbener aus dem alten Rom befindet. Es gab Zeiten, da war es schick, die Menschen von dort  zu holen und sie in unseren Kirchen zu zeigen. Andere Zeiten - Andere Sitten!  Die vier neuen Seepferdchen, die in Berching ihre Prüfung ablegten, wollen wir auch erwähnen. Eine klasse Leistung, zumal eines alleine zu Beginn gar nicht schwamm und in zwei Stunden das Schwimmen gelernt hat. Ihr seid spitze! Sie sind mit dem Bademeister zu sehen.

 

Jetzt ist ist offenkundig! Die Hölle vor der Pfarrhaustür ist doch nur "menschlichen Ursprungs". Es handelt sich um einen alten Brunnen oder eine Sickergrube. Wir hoffen, dass wir diese bald wieder schließen können, da die Anziehungskraft der  Dunkelheit uns doch alle beunruhigt. Aber wir sind ja hier alle sehr achtsam.

Auch die Gottesanbeterin lebt im Steingarten vor unserer schönen Kirche in Neu-Bamberg. Allerdings die Riesenschnecke lassen wir gerne in KIBO. Dort kann sie das letzte Grün vertilgen. An unserer Kirche leben Bänderschnecken , wenn  sie nicht alle der Hitze zum Opfer gefallen sind. Die Gottesanbeterin wird schon seit einigen Jahren regelmäßig in unserem Pfarrgebiet gesichtet, da sie sehr wärmeliebend ist. Also aufgepasst: Nicht alles, was fromm guckt, ist es auch!

Kirche als Lebensraum: Diese kleine Wespenkolonie befindet sich an der Kirchentür der Pfarrkirche in Neu-Bamberg. Es handelt sich dabei um sehr friedliche Mitbewohner*innen, die uns gewiss auch einige Insekten fernhalten, die lästiger sein könnten als diese gelbgestreiften "Langbeiner"!  Es müsste sich dabei um die wärmeliebende Gallische Feldwespe handeln. Eine friedliche Zeitgenossin!

Familienferientag der Pfadfinder: Wir haben die Lochmühle,den Luisenpark, das Vivarium und das Oberwaldhaus besucht. Auch wenn wir nur eine kleine Gruppe waren, so hatten doch alle Pfadfinder, Eltern und Großeltern viel Freude an der Bewegung, der Natur und allen  Gesprächen. Pfadfinden- Immer eine lohnende Sache!

Stephan Kumpf aus unserer Gemeinde und Kolpingsfamilie sendet uns Grüße aus Auschwitz. Sein Freiwilliges Jahr geht dort   nurn bald zu Ende. Immer wieder hatte er die Gelegenheit, interessanten  Persönlichkeiten zu begegnen und sich mit der traurigen Geschichte des Menschen und seiner Fähigkeit zum Bösen auseinanderzusetzten. Hier nun seine Grüße zu den obigen Bildern:

Hallo Herr Pfarrer!
Heute war der Gedenktag an Edith Stein.
Ein großes Ereignis in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz Birkenau.
Zu sehen war es im polnischen Staatssender TVP und weiteren Sendern wie Radio Maria etc.
Oft kann man mich dort sehen!
Ich füge den Filmbeitrag hier in der E-Mail.
Auch auf einigen Fotos kann man mich im blauen Hemd erkennen!
Dazu hatte ich heute die Gelegenheit mit Kurienkardinal Michael Czerny zu sprechen, der aus Kanada angereist kam.
Als Dankeschön für das Gespräch hat er mir ein Bild geschenkt, das seine Großmutter gemalt hatte. Es zeigt die Flucht nach Ägypten, Matthäus 2: 13-23.
Ich füge das Bild ebenfalls in die E-Mail hinzu.
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Soweit merke ich, dass es langsam dem Ende hinzugeht. Es ist der letzte Monat.
Ich lasse täglich Revue passieren, was ich erlebt habe und wem ich dankbar bin.
Daher möchte ich mich heute bei allen Unterstützern und Interessenten bedanken, die mich hier in Oświęcim zahlreich unterstützt haben.
Auch bei Ihnen möchte ich mich bedanken.
Es war/ist nicht leicht alleine in einem fremden Land zu sein, wobei Sie mir nach Möglichkeit die Gelegenheit gegeben haben, Neuigkeiten und Grüße aus der Heimat entgegenzunehmen.
Ich melde mich bald wieder!
Gruß
Stephan
https://youtu.be/MQFUZog0W3U    

https://gazetakrakowska.pl/oswiecim-80-lat-temu-smiercia-meczenska-zginela-edyta-stein-sw-teresa-benedykta-od-krzyza/ga/c1-16606197/zd/59338255

Impressionen unseres Zeltlagers in Meisenheim vom 31. 7. bis zum 7.8.  Wir haben das Freilichtmuseum besucht. Dort in Bad Sobernheim stehen wir vor der Metzgerei aus Wöllstein. Die Einrichtung stand dort in der Metzgerei in der Eleonorenstr. Das Haus wurde hier im Museum  originalgetreu nachgebaut und die Einrichtung aus Wöllstein hineingestellt. Die Schule war ein Raum für  acht Klassen. Das wäre heute klasse für Corona!

Die Rosen sind jetzt auf dem Altar zu sehen!

Altargestaltung im Familiengottesdienst am 31. 7. in Siefersheim: Die Kinder haben Rosen von der Knospe bis zum Welken eingesammelt, um die Vergänglichkeit sichtbar zu machen, von welcher in der Koheletlesung die Rede war.

Hier befindet sich der Klöppel in der Werkstatt. Wir können froh sein, dass das schwere Teil nicht in den Turm gefallen ist.

Jetzt sind die Sanierungen der Glocke abgeschlossen. Alle vier Glocken sind  somit wieder zu hören. Wir danken den Küstern, den Handwerkern  und allen, die sich um die Glocke und das Anschweißen des Klöppels gesorgt  haben.

Gruppenstunde der Pfadfinder am 20.7. 22 Wir hoffen, dass wir direkt nach den Ferien wieder loslegen können. Besonders Kinder ab 10 Jahren könnten neu dazukommen. Meldet Euch bei Interesse!

Bibelfrühstück am 20 .7. in Eckelsheim im Weingut Mertz. Wir haben uns alle sehr gefreut, dass diese ökumenische Aktion nach der sehr langen Coronapause jetzt wieder möglich wurde. Ökumene ist keine Option für die Kirchen sondern eine dringende Notwendigkeit, wenn das Christentum in Deutschland überleben will. Erstmals gehören weniger als 50% den christlichen Kirchen an. In der Krise würde mehr Zusammenhalt uns allen gut tun. Pfrin. Martin und Pfr. Todisco danken  dem Weingut Mertz für die Gastfreundschaft. Ein besonderes Lob gilt auch Carmen Mertz und Eike Fuchs für die aufwendige Vorbereitung im Hof und des Frühstücks.

Unsere schöne Pietà in Fürfeld wird zur Zeit renoviert, dabei kam heraus, dass einzelene Teile sowohl der Mutter als auch des Sohnes aus dem 14. o. 15. Jahrhundert stammen müssen. Wir nehmen an, dass die Figur also noch vor der Reformation in der alten katholischen Kirchen von Fürfeld stand. Es ist kaum vorstellbar, wie viele Menschen ihr schon ihr Leid vorgetragen und oft auch Trost im Gebet vor dieser Pietà gefunden haben. Sollte jemand für die Renovierung der Pietà  spenden wollen: Mainzer Volksbank  DE21  5519 0000 0123 5620 19

Eines ist doch klar, wir sehen uns wieder zum Sternsingen im nächsten Jahr. Nur Margot, die darf gehen, die ist in Rente, das ist zu verstehen!

Unser Sternsingerfest am 16. 7. war der Ersatz für den durch Corona ausgefallenen Kinotag, den wir nach jeder Sternsingeraktion für unsere aktiven König*innen und ihr Personal anbieten. Wir danken auch dem Spiel- und Unterhaltungsverein in Frei-Laubersheim, der uns sein tolles Gelände zur Verfügung gestellt hat. Die rund 70 anwesenden Kinder und Eltern hatte viel Freude in diesem schönen Ambiente und der Zauberer wusste Groß und Klein in seinen  Bann zu ziehen.

Danke schön - Fest der Sternsinger auf der Waldbühne mit Ehrenspiel und dem Zauberer Marcuc Emrich aus Guldental. Wir danken Julia Jaeckel, Birgitt Krause und Tatjana Eltze für die Gesamtorganisation. Die Sternsingerinnen Mila und Lian sind für die Moderation zu loben. Gemeinsam mit Ehrenspiel wurden die bekanntesten Sternsingerlieder der letzten Jahre gesungen. Ehrengast war der Zauberer Marcus, der die großen und kleinen Könige zu begeistern wusste. Dass keiner an Hunger und Durst starb, verdanken wir unseren Mauritiuswirtinnen Hannelies und Franca Friedrich. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war die  Suche nach einer neuen Heimat für das Kamel Kalle. Wir alle waren der Ansicht, dass dieses gut bei Margot Haubs unter ist, die es aufgrund ihrer lange Tätigkeit als  "Königsmanagerin" gewiss auch leisten kann, ein Wüstentier zu beherbergen. Wir hoffen, dass wir Leute finden, die in Zukunft das Gebiet von Margot betreuen. Immer hat sie dort in den letzten 27 Jahren über 40.000 für die Kinder in aller Welt gesammelt. Wir sagen respektvoll: Alle Achtung! 

Die Einkehrtage der Firmlinge fanden vom 8. bis 10. Juli in Maria Einsiedel bei Gernsheim statt. Wir danken den Musikerinnen von Ehrenspiel, die eigens am Samstag anreisten, um mit uns die Lieder auszuwählen und "hochmotiviert" zu singen. Die Motivation der Ehrenspielerinnen konnte von uns natürlich nur in sehr kurzen Momenten erreicht werden. Doch wir bleiben dran! Bis zur Firmung haben wir ja noch etwas Zeit! Auch die Texte für den Firmgottesdienst haben wir vorbereitet und geübt.So enstanden die Fürbitten, das Kyriegebet und die Worte des Dankes für den Abschluss der Firmmesse. Auch die Firmsprüche haben wir ausgesucht und besprochen. Eidechsen, Sternschnuppen und Sonnenuntergänge sowie das gute Essen trugen dann auch noch zur guten Laune bei. Es waren gelungene Tage!

"Eis-kalte Wanderung" der Ministranten am 5.Juli von Neu-Bamberg nach Wöllstein. Wir haben dort das neue Eiscafé ausprobiert. "Jetzt Ministrant*in werden- Denn noch nie waren wir so wertvoll wie in diesen Zeiten! "

Unser Familienwortgottesdienstteam mit Ehrenspiel. Am 3. 7. fand in Wöllstein ein letzter Gottesdienst mit Simone Biegner statt. Sie beendet in diesen Tagen ihr Studium an der KH in Mainz und beginnt ihre Zeit als Gemeindeassistentin. Wir wünschen schon heute einen guten Start und hoffen, dass die Handpuppe, die das Team ihr im Gottesdienst geschenkt hat, jetzt viel mit ihr erleben wird. Wir freuen uns auf Berichte! Andrea Reitz(ganz links) und Annette Brückner-Lenhard(ganz rechts) freuen sich, die Wortgottesdienste für Famlien weiterhin anzubieten. Um die zahlreichen Puppen zum Sprechen zu  bringen, freuen sich die beiden aber auch auf weitere Mitstreiter*innen. Für uns als Pfarrgruppe  ist jeder Gottesdienst für Familien und Kinder ein  unverzichtbarer Zukunftsbaustein. Deshalb sind wir auch  allen Eltern dankbar, die diese Gottesdienste mit ihren Kindern besuchen.

Wir hatten einen "an der Glocke", doch diese drei Herren haben unserer Glocke wieder die "Glockentöne" beigebracht. Wir danken auch im Namen aller, die jetzt wieder schlechter schlafen können. Doch Schlafen ist in diesen Zeiten eh nicht angesagt. Das "Hörst Du nicht die Glocken?" ist ja auch mehr als ein Kinderlied. Das gilt gewiss nicht nur für alle "Geräusche sensiblen" Wöllsteiner!

Am Fronleichnamstag fand der Abendgottesdienst mit Prozession in Frei-Laubersheim statt. Im Anschluss führte die Prozession durch die Felder zum Feldkreuz am Münstererweg. Wir danken unseren "Mauritiuswirtinnen" für die Bewirtung am Kreuz. Wir konnten den sonnigen Abend, die Speisen und die Gemeinschaft mit Gott, den Menschen und der Natur genießen und den Glauben als Freude erfahren.

Treff-60 am 14. Juni in Neu-Bamerg nach der Heiligen Messe. Wir haben uns unter dem Kastanienbaum hinter der Kirchen versammelt, nachdem wir in unserer schönen Kirche die Messe gefeiert haben. Bei unseren Treff-60 ist jede*r herzlich willkommen. Wir sind fromm, fröhlich, manchmal auch frech und immer im Gespräch! Wir sprechen immer über Gott und die Welt und mit Gott und der Welt.

Nach der Taufe von Joel in Siefersheim am 12. 6. fand im Pfarrheim ein Empfang statt. Hier ist die Mutter gemeinsam mit Joels großer Schwester beim "Kaffeeritual" zu sehen, das zu jedem Festtag in Eritrea gehört. Frische Kaffeebohnen werden vor Ort geröstet und zu Kaffee verarbeitet, der jedem gereicht wird. Ganz gespannt haben wir alle zugeschaut. Wir wünschen dem Neugetauften und seiner Familie Gottes Segen!

Auch  am Kirchentag in Stuttgart haben wir teilgenommen. Doch leider kam nur eine sehr kleine Gruppe von drei Leuten zusammen.Doch alle, die  zuhause blieben, haben wirklich viel verpasst. Im kommenden Jahr findet der ev.Kirchentag in Nürnberg statt. Wir hoffen doch, dass sich dann wieder mehr Menschen aus unserer Pfarrgruppe auf den Weg machen werden, schließlich könnten diese dann schon die Lebkuchenvorräte für Weihnachten auffrischen. Aber auch ohne Lebkuchen sind Kirchentage immer ein sehr spannendes Ereignis, da die Vielfalt der Angebote und die Begegnung mit der Stadt und den Menschen sich immer lohnt! Dabei sein ist nicht alles - aber fast!

Zeltlager der Pfadfinder am Pfingstwochenende in Simmertal.

Frühstück nach der Novene am 30. Mai in Wöllstein. Wer hier verhungert, dem ist Vorsatz zu unterstellen!

Am 26. Mai konnte Frater Hrabanus Maurus OSB seine Zeitliche Profess für 3 Jahre im Kloster Plankstetten ablegen. Im Anschluss fand eine kleine Feier im Klausurgarten der Gemeinschaft statt. Neben seiner Familie und den Freunden nahm auch Pfr. Todisco an den Feierlichkeiten teil. Wir alle wünschen Frater  Hrabanus, dass die kommenden drei Jahre als Professmönch für ihn eine gute und zielführende Zeit werden kann. Auch seine Ausbildung zum Gemeindereferenten wird er  dabei abschließen.  Wir empfehlen ihn den Gebeten in der Pfarrgruppe und erbitten Gottes Segen für den jungen Benediktiner!

Gruppenstunde der Pfadfinder am 11. 5. 22 : Der Schatz ist gefunden. Doch die wirklichen Schätze zeigen sich oft beim Blick aus dem Fenster: Die wunderbaren Lupinen und die Landschaft sind einfach bezaubernd, wie vieles hier in Rheinhessen!

Am 12.5.  fand nach zweijähriger Pause wieder eine Jahreshauptversammlung des Kath. Männervereines in der Pfarrgruppe statt. Erfreulich viele  Mitglieder konnten für ihre langjährige Treue geehrt werden: Für zehn Jahre: Edwin Weeber, Wolfgang Schwarz und Paul Klaperski sowie Bernhard Escheberg.  Hubert Baumgärtner gehört schon 25 Jahre dem Verein an. In der Mitte sehen wir Helmut Odenbach und Burkhard Schwarz; beide  sind für 60 aktive Jahre geehrt worden. Burkhard Schwarz, der fast die gleiche Zeit als Schriftführer tätig war, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Der Vorstand konnte komplett wiedergewählt werden. Die Vorstände sind hier rechts auf dem 3. Bild von links nach rechts: Hubert Baumgärtner, Präses Harald Todisco, Schriftführer Ewald Schäfer,Kassenwart Hans Espenschied und der 2. Vorsitzende Edwin Weeber.  Präses Todisco sagte in seiner Ansprache in der Messe vor der Versammlung: Als Pfarrgruppe können und sollten wir dem Männerverein für seine treue und jahrelange Arbeit gerade jetzt in dieser für die Kirche so schweren Zeit sehr dankbar sein. Sein Tun entspricht dem, wofür in der Traditon der Heilige Josef als Patron des Vereines steht. Treue ist eine sehr wertvolle menschliche Grunderfahrung, für jeden Menschen, auch in der Kirche!

Tierische Begegnung am 12. 5. in Wöllstein. Die kleine Spitzmaus  wurde beim Betreten einer Kellerwohnung ertappt, in die sie sich fast  verlaufen hätte. Es war gar nicht so leicht, sie unsehrt  ins Grünland oberhalb der Treppe zu bringen, denn stillhalten diese kleinen Tierchen, die mit den Igeln verwandt sind, selten. Aber alles ging gut!

Am 9.5. 22 wurden in Siefersheim diese Stolpersteine verlegt, um an die von unseren "Vorfahren" ermordeten und vertriebenen Mitmenschen zu erinnern. Das Ende des Krieges ist jetzt 77 Jahre her, um so erfreulicher war es, dass einige Nachfahren der Ermordeten anreisten, um an der kleinen Gedenkfeier der Kommune Siefersheim teilzunehmen, in der auch nur noch wenige  Zeitzeugen des Verbrechens leben. Erinnern in der Gegenwart, in jeder neuen Gegenwart und Generation, tut Not, wenn wir Zukunft haben wollen, da aus dem"Nie Wieder!" leider immer wieder auch ein " Immer noch!" wird und werden kann, wenn das Vergessen echte Versöhnung verhindert.  "Ich glaube, es sind die ersten Stolpersteine in unserer Pfarrgruppe, in der es bis 1933 ein lebendiges und gesellschaftlich gleich berechtigtes kulturelles, religiöses und wirtschafliches Leben unserer Mitmenschen jüdischer  Religion und Kultur gab. Die Orte der zerstörten Synagogen und die zum Glück noch vorhandenen  jüdischen Friedhöfe und jetzt auch die Stolpersteine für die fünf Angehörigen der Familie Keller laden uns alle zum Gedenken und Erinnern ein. In Stein-Bockenheim findet sich noch ein Gedenkort mit Bildern der vertriebenen und ermordeten  jüdischen Mitbürger*innen Stein-Bockenheims in der Nähe des Rathauses. Wir empfehlen allen den Besuch der wichtigen Orte, wenn sie in unserer schönen Rheinhessischen Schweiz unterwegs sind. Vergessen wäre ein 2. Tod der Betroffenen Menschen . Wir danken deshalb allen, die immer wieder den Mut haben, etwas gegen das Vergessen zu tun - Der gemeinsamen Zukunft zuliebe und um das Leben der im 3. Reich  geqäulten, vertriebenen und nicht selten ermordeten Menschen  zu ehren und zu achten. 

image-11-05-22-09-16-1[32637].jpeg Kommunion 2
image-11-05-22-09-16-2[32638].jpeg Kommunion 3
image-11-05-22-09-16.jpeg Kommunion 1

Feier der Erstkommunion am 7. und 8. Mai in Wöllstein. Aufgrund von  Corona haben sich die zehn Kinder auf drei Gottesdienste verteilt, die alle  von unseren Küstern Hans Bentz, Edwin Weeber und Belina Mahalacane gestemmt wurden. Die Musikalische Ausgestaltung war in den  Händen unseres Organisten Daniel Speer und der Gruppe Ehrenspiel mit Regina Müller und Wolfgang Schwarz. Sehr viel Einsatz zeigten auch die Eltern, die gemeinsam mit Annette Brückner-Lenhard, Simone Biegner und Andrea Reitz für den Gesamtentwurf des Gottesdienstes verantwortlich waren. Jetzt hiflt nur noch Beten, in der Hoffnung, dass die  Kinder in ihren Familien und in der Gemeinde auf Menschen  treffen, die die Kinder motivieren, immer wieder mal, vielleicht sogar  regelmäßig, zur Messe zu gehen und am Gemeindeleben teilzunehmen. Schließlich ist die Vorbereitung  zur Feierlichen Kommunion nicht darauf beschränkt, ein schönes Fest mit den Verwandten zu feiern und Dateien mit Bildern zu füllen. Da das Motiv der Kommunion die Emmauserfahrung war, hoffen wir doch, dass sich Jesus den Kindern auf ihrem Lebensweg immer wieder mal zeigen wird. Wir wünschen den Kindern und ihren Familien, Gelegenheiten zur Gotteserkenntnis und Gottes Segen!

Ökumenischer Gottesdienst zur Kerb in Gumbsheim am 6. 5. 22. Da die Kerb aufgrund von Corona zweimal ausgefallen ist, waren alle froh, sie jetzt mit einem super Wetter feiern zu können. Alles hat halt seine Zeit! Das war auch das Motto des Gottesdienstes. Wie können wir als Christen feiern, wenn wir uns gleichzeitig Sorgen wegen des Krieges machen sollten?  Ohne Freude lässt sich auch das Leid nicht bewältigen. Wir haben es hier in Rheinhessen noch immer wunderschön. Es geht uns gut. Wir können den Menschen Geborgenheit bieten, die aus den Krisengebieten zu uns kommen und wir dürfen auch feiern und fröhlich sein. Diese Gleichzeitigkeit ist normal und ohne Freude verlören wir die Kraft zum Guten!

Gruppenstunde der Pfadfinder am 4. 5. in Gumbsheim. Wir haben eine Maiandacht gestaltet.Sie führte von der evangelischen Kirche zum Menhir.

IMG-20220501-WA0001[32482].jpg Wallfahrt 2_1
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IMG_20220501_095432[32450].jpg Wallfahrt 8
IMG_20220501_095432[32450].jpg Wallfahrt 8
20220501_132909[32467].jpg Küchenteam Wallfahrt
20220501_132909[32467].jpg Küchenteam Wallfahrt
IMG-20220501-WA0035[32464].jpg Kerzen für unsere Kranken und Verstorbenen
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20220501_061527[32474].jpg 25 Jahre 2 Kolping
20220501_061527[32474].jpg 25 Jahre 2 Kolping
IMG_20220501_095518[32453].jpg Wallfahrt 5
IMG_20220501_095518[32453].jpg Wallfahrt 5

Endlich, nach zwei Jahren Pause, konnten wir wieder am 1. Mai nach Marienthal fahren. Pfarrer Todisco wurde mit einem Käsekuchen für alle Teilnehmer*innen überrascht, da er in diesem Jahr sein 25jähriges Kolpingjubiläum  begeht. Dass alle satt wurden, dafür sorgte unser bewährtes "Mauritiusteam". Unsere Mauritiuswirtin Hannelies lässt keinen verhungern! Schön war auch, dass die ukrainischen Nachbarn der Kirche in Frei-Laubersheim mitgefahren sind. Im Gottesdienst wurden die zehn Frauen und Kinder sogar mit Applaus begrüßt. Gerne haben wir alle miteinander für den Frieden gebetet und einige besondere Stunden der Gemeinschaft im Glauben in Marienthal geteilt. Möge die Zuversicht, die wir alle dort im Glauben und im Blick auf die Muttergottes geteilt haben, uns auch im Alltag begleiten. "Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib!"

Kommunionfamilienfreizeit vom 22. 4. bis zum 24. 4. in Gernsheim. Alle waren von der tollen Atmosphäre, dem netten Personal, dem Wetter und der Gemeinschaft vor Ort richtig begeistert. Wir haben alle Texte für die Kommunion erarbeitet und das Rollenspiel zum Emmausevangelium eingeübt. Auch die Kommunionkerzen wurden gestaltet. Ein Lob auch an die Eltern, die die Kinder super betreut und motiviert haben. Wir kommen 2023 gerne wieder!

Wanderung zur Bibelwoche am Ostermontag. Es geht ja in diesem Jahr um das Buch Daniel. Daniel und seine Freunde hielten in der  Verbannung am Glauben fest; sie überstanden sowohl das Feuer als auch die Löwengrube. Wir haben darüber nachgedacht, inwieweit uns der Glaube schon in schwierigen Lagen geholfen hat? Welche Erfahrungen von Auferstehung gehören zu meinem Leben? In welchen Bereichen wünschen wir uns und der Welt heute die Erfahrung, dass Gott helfen kann? Dass er das Leben, die Schöpfung und die Welt zu schützen vermag? Der aktuelle Krieg scheint ja eher das Gegenteil zu belegen. Der Blick auf das Fürfelder Feldkreuz, das ja zum Dank für 50 Jahre Frieden errichtet wurde, kann da eine Einladung sein: Habt Vertrauen und ihr werden lebendig aus der Löwengrube steigen und aus dem Feuer kommen!

Auch diese Frühlingsboten haben etwas Österliches: Sie liegen wie tot, völlig starr und kalt unter der Erde und hinter Steinen. Doch wenn die Sonne das Erdreich wärmt, werden sie wieder  quicklebendig. Den Eheleuten Biegner ist es gelungen, sie an Ostern in Eckelsheim zu sichten. Es gibt solche Boten auch beinlos, aber dann haben sie einen anderen biblischen Bezug.

Hier ist Stephan am Wallfahrtsort Kalwaria Zebrzydowska. Der Ort ist in Polen sehr bekannt!

Wir haben Ostergrüße aus Spanien und aus Polen erhalten. Wir danken den Eheleuten Schmitz, die in Spanien während der Heiligen Woche an uns gedacht haben, während sie an den feierlichen Prozessionen teilnahmen. Stephan Kumpf, der ja seit September sein Freiwilliges Jahr in Auschwitz leistet, hat dort ebenfalls einen Wallfahrtsort besucht und an den Passionspielen teilgenommen. Wir wünschen auf diese Weisen den Menschen in Spanien, Polen und ganz Europa Frohe Ostern und den Frieden des Auferstandenen. Beten wir alle für den Frieden in ganz Europa!

Der Altar an Ostern in Fürfeld.

 

Unsere Küken sind am 6. April geschlüpft. Hier sind sie an Ostern zu sehen. Es sind insgesamt 9. Gerne sitzen sie jetzt auch auf der Glucke und lieben "Apfelstückchen" mundgerecht geschnitten und Löwenzahn.

Aha, der Osterhase trinkt Kaffee und isst Kuchen! Wenn das keine brauchbaren Hinweise sind!

Tatsächlich, der Osterhase war auch in Neu-Bamberg!

Auch der Osterhase hat uns in unserer Pfarrgruppe besucht. In den Gottesdiensten gab es in Fürfeld und Frei-Laubersheim Osterkörbe und in den Straßen und Häusern von Tiefenthal, Frei-Laubersheim und Fürfeld wurde der "echte Osterhase" gesichtet. Er hat versprochen auch am Montag noch unterwegs sein zu wollen. Mal sehen, wer ihn dann treffen wird?

Osterfeuer in Fürfeld: "Entflamme in uns die Sehnsucht nach dir, dem unvergänglichen Licht!"

Osterandacht um Mitternacht am 16./17.4. am Feldkreuz in Wöllstein. Eine geheimnissvolle Nacht mit Vollmond und klirrender Kälte und gleichzeitigem Gesang der Nachtigall. Wir haben miteinander nachgedacht, wie die Jünger in dieser Nacht vom Scheitern in die Zuversicht wechseln. Ostern -Das Geschenk der Zuversicht, des Lebens und des Aufbruchs in eine friedliche Zukunft! Darfür haben wir dann Fürbitte gehalten und die Sorgen dem Osterfeuer anvertraut!

Auferstehungsfeier für Familien in Wonsheim

Familiengottesdienst am Gründonnerstag in Fürfeld

Diese schönen "Ostermauerblumen" hat Roland Klamt  am Kardienstag nach der Seniorenmesse Pfarrer Todisco überreicht. Er verteilt sie jetzt bei seinen Besuchen in den Altenheimen und  bei den Kranken. Herr Klamt hat sie alle selbst ausgesägt und bemalt. Auch ein paar Häschen haben sich unter die Blumenpracht gemogelt. Also Achtung, nicht dass diese  nur die Stängel der schönen Blumen übriglassen. Wenn Hasen in diesen Tagen Eier legen, dann können sie vielleicht auch Blumen fressen?

Sowohl die Friedenstauben, die beiden Flaggen und das Friedenszeichen laden uns ein, den Frieden zu suchen, zu finden und uns schenken zu lassen.

Angefertigt wurde die Stola von Schneiderin Kartarzyna Klock, einer Kollegin von Ilse Kämmer, in weniger als einer Woche, damit sie schon an den Osterfeiertagen zum Einsatz kommen kann. Eine tolle Leistung. Wir sagen danke und  laden ein, in allen Gottesdiensten besonders an die Menschen im Krieg zu denken. Pfarrer Todisco meinte im Gottesdienst zum Palmsonntag: "Das Ende des Krieges wäre eine echte österliche Erfahrung, die den vielen Toten, Verwundeten und allen Überlebenden zu wünschen wäre!". Die Kolpingsfamilie hofft, dass die Stola diese Sehnsucht sichtbar macht und alle immer wieder  einlädt, täglich um den Frieden zu bitten und Solidarität mit  allen Opfern und Betroffenen zu zeigen. Während des Kolpingcafés am Palmsonntag wurde die Stola Pfarrer Todisco übergeben.

Auf die Initiative von Margot Haubs, Marita Rößler und Ilse Kämmer stiftete die Kolpingsfamilie am Palmsonntag eine Themenstola. Sie ist eine sichtbare Bitte um den Frieden zwischen Rußland und der Ukraine und ein Zeichen der Solidarität im Gottesdienst mit den  "gepeinigten Menschen" in und aus diesen Ländern.

Die Osterkerzen für unsere sechs Kirchen!

Firmkurstag am 2. April in Fürfeld. Wir haben die Osterkerzen für die sechs Kirchen gestaltet.

Auch unsere Kommunionkinder hatten am  26. März ein Treffen in Wöllstein. Sie haben sich mit der Karwoche  und Ostern beschäftigt.

Auch die Pfadfinder in Fürfeld haben an diesem Wochenende was für Leib und Seele getan. In der Gruppenstunde am Freitag gab es Gemüsesuppe im Freien mit Lagerfeuer. Da wir in der Coronazeit weniger geworden sind, freuen wir uns auf neue "Pfadfinder*innen" ab 13 Jahren, die in Fürfeld zur Gruppenstunde kommen wollen.  Meldet Euch bei Interesse im Pfarrbüro oder bei Klaus Zahn!

Maritas Rößler hat im Auftrag der Kolpingsfamilie wieder einen "Eutoniekurs" im Martinsheim angeboten.Am 26. und 27. März konnte der Leib so in die Wohlspannung versetzt werden.  Dabei kamen Körper,Seele und Geist auf ihre Kosten. Wir danken  Marita Rößler, die auf so vielfältige Weise unsere Kolpingsfamilie geistlich begleitet und immer wieder gute Impulse gibt.

Auf dem Weg vom Menhir zum Grillplatz haben wir die 14 Stationen des Kreuzweges betrachtet und die schöne Frühlingslandschaft erkundet. Der Höhepunkt war natürlich der schwimmende Vierbeiner in der Dunsel-Rohrbach. Wir hoffen doch, dass Frechheit siegt und die Tierchen da noch eine  Weile zu sehen sein werden. Sie gelten ja als invasiv und Lebensraum fremd. Aber sind wir Menschen das nicht noch mehr?

Auf dem Kreuzweg am 27. 3. von Gumbsheim nach Wöllstein konnten wir  Nutrias beobachten. Diese "Sumpfbiber", die eine gewisse Ähnlichkeit mit Meerschweinchen haben, stammen eigentlich aus Südamerika. Sie wurden als Pelztiere gehalten. Einige entkamen oder wurden ausgewildert. Sie sind kälteempfindlich und essbar! Sehr scheu sind sie nicht und sie graben sich Erdhöhlen am Ufer. Hier auf dem vierten Bild gut zu erkennen. Was unser Pfarrer auf dem Hochsitz macht, ist nicht wirklich geklärt? Sucht der das letzte Schaf? Oder versucht er eine Feldpredigt zu halten? Wollte er den Nutrias und den Vögeln predigen? Eine gewisse Affinität zu Franziskus hat er ja! Liturgie im Freien ist immer wieder ein spannendes Erlebnis!

Am 20. 3.  fand in Frei-Laubersheim das Fastenessen zu Gunsten von Misereor statt. Stolze 480 Euro gingen am Ende auf das Konto der Menschen in Not. Wir danken dem "eifrigen Team" um unsere Mauritiuswirtin. Als Danke schön haben sie alle einen "Keinfuß-Hasen" aus der Eckelsheimer Population erhalten, die sich zurzeit in der Pfarrgruppe verbreiten. Ostern kommt eben näher!

Am Wochenende meldete sich Stephan Kumpf, der zurzeit sein Freiwilliges Jahr in Auschwitz leistet. Im Zentrum für Dialog und Gebet leben jetzt auch Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind. Die aktuellen Konflikte zwischen Russland, der Ukraine und den sehr unterschiedlich besiedelten Regionen zeigen, wie weit wir in Europa noch von einer dauerhaften Versöhnung entfernt sind. Millionen von Menschen verlieren jetzt ihre Heimat. Wenn Sie direkt für die Flüchtlingen dort in Auschwitz spenden wollen, die sich im Zentrum für Dialog und Gebet aufhalten, um Stephans Arbeit zu unterstützen: Centrum Dialogu i Modlitwy Bank Pekao SA o/Oswiecim IBAN PL73 1240 4155 1978 0000 4627 6337 SWIFT PKO PPL PW Zweck : Flüchtlinge aus der Ukraine


Auch dieser brummende Zeitgenosse ist ein Frühjahrsbote und ein Hinweis, wie mild unser Klima in  der Rheinhessischen Schweiz ist . Holzbienen bevorzugen Wärme und sind in Deutschland nur lokal verbreitet. Sie nisten in abgestorbenen Holz - auch an Gebäuden- , sie baue n dort Kammern, in denen sich dann die Larve zum Insekt entwickeln kann. Unser Exemplar hier wurde am 13. 3. in  Wöllstein am Pfarrheim gesichtet.

Unser Pfarrbrief für das 2.Quartal ist unterwegs.

Es ist Frühling in der Rheinhessischen Schweiz. Auf dem Kreuzweg haben wir auch den Kleinen Fuchs und die Kuhschellen, die auch Küchenchellen heißen, bewundert. Sie wachsen ja nur auf kalkhaltigen, nährstoffarmen Böden. Direkt hinter der Kleinen Hexe im Tälchen sind sie jetzt zu bewundern. Ein Weg, der sich immer lohnen wird! Wir danken für diese Zeichen des Lebens und behalten die Augen und Ohren offen, denn auch die Singdrossel und den Specht in  grün und bunt haben wir gehört.

Kolpingcafé am 13. 3. in Wöllstein

Kreuzweg der Ministranten am 12. März von Frei-Laubersheim nach Wöllstein. In acht Stationen haben die jungen Leute gezeigt, welche Bedeutung Jesu Weg für uns heute haben kann.

Ehrenspiel am Weltgebetstag in der Evangelischen Kirche in Wöllstein.

Stephan Kumpf hat sich am 4. 3. aus Polen-Auschwitz gemeldt. Er leistet dort ja ein Freiwilliges Jahr im Zentrum für Gebet und Versöhnung.  Jetzt kommen allmählich wieder die ersten Gäste aus Deutschland, wie der Bonifatiusbus vermuten lässt. Auch die Polen zeigen eine große Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die zu Tausenden vor dem todbringenden Krieg nach Polen flüchten. Ist aus dem "Nie wieder Krieg!" ein "Immer wieder" geworden?

Um 10. 30 h ging es im Römerring los. Gut 4 Stunden dauerte die Aktion!

Am Rosenmontag waren Pfarrer Todisco und Margot Haubs in bewährter Weise unterwegs und haben 260 Kreppel an  die Menschen in den Wöllsteiner Straßen und Häusern verteilt. Viele Alte und Kranke wurden auch besucht. Dabei trafen sie auch auf die Jäcke vom Appelbach, die den beiden prompt den diesjährigen Orden verliehen haben. Das hat die beiden sehr gefreut, denn Fastnachtsorden sind ja  Orden, für die sich der Einsatz wirklich lohnt, den Narren sind stets unbestechlich, dem  Leben und der Lebensfreude in seiner Vielfalt verpflichtet. Fastnacht und Frieden haben eben nicht nur den Anfangsbuchstaben gemeinsam. Sie setzen Grundwerte der Demokratie und Freiheit voraus: Vielfalt, Meinungsfreiheit, Humor, Selbstkritik, Gleichheit, Toleranz und Versammlungsfreiheit. All dies wünschen wir in diesen Tagen auch den Menschen in der Ukraine und in Russland. 

Am Fastnachtswochenende hat sich im Pfarrhof zwischen Pfarrhaus und Pfarrheim der Abgrund der Hölle unter den Füßen von Pfarrer Todisco geöffnet. Etwas sachlicher betrachet: Dort unten wurden vor vielen Jahrzehnten ein alter Weinkeller verfüllt und zugeschüttet. Aber das Erdreich wurde wohl weggespült, so dass sich jetzt ein Hohlraum auftat. Der Bereich ist vorerst gesperrt. In diesen Abgrund wird unsere Kirche  nicht stürzen, aber wir haben je genug andere, die sich in den letzten Jahren insbesondere seit 2010 aufgetan haben. Nutzen wir die anstehende Fastenzeit jede/r auf seine/ ihre Weise zur Umkehr und  ebnen wir die Abgründe der Kirche so ein, wenn wieder Glaube, Hoffnung und Liebe in  unserer Kirche gedeihen können.

Am 24. u. 25. Februar waren die Pfadfinder mit einer kleinen Abordnung in Bingen und in Worms. Wir waren im Park am Mäuseturm, im Schwimmbad in Rheinböllen und in Worms im Zoo. Außerdem haben wir im Freien ein Eis gegessen, schließlich ist "Sommer ein Kopfgefühl!"

Hier ist es die Zweite von rechts!

Unsere "Bina", die gute Seele des Pfarrhauses für über 30 Jahre, feiert heute ihren 87.Geburtstag. Wir alle blicken im Alter auf die "Gute, alte Zeit" zurück. So auch diese beiden schönen Bilder. Frau Neske ist die Zweite von links.

Kolpingandacht am 17. 2. in Wöllstein.  Marita Rößler und Ottilie Weber im Dialog zum Thema "  Ein Blick in die Zeitung!" Es ging darum, die Welt und ihre Freuden und Leiden betend zu begleiten. Glauben und Leben, Welt und Ewigkeit müssen immer zusammen gedacht  werden!

Gruppenstunde am 9. Februar in Wöllstein - Noch immer suchen wir neue Leiter*innen für unsere Pfadfinder! Ohne konkretes Tun kann sich unsere Kirche nicht erneuern. Besonders die Gemeinschaft mit den Kindern und Jugendlichen müsste besser und auch häufiger gepflegt werden.

 Am 13. 2. fand das 2. Kolpingcafé statt. Auch eine Hexe war zu Gast, um für das "Therapeutische Reiten" in Wonsheim zu sammeln. Sie gehört zu den besonders "guten Hexen", die in und um Alzey seit Jahren ihr Unwesen treiben, aber nur um "Gutes" zu bewirken. Wir hoffen, dass einige Spenden eingingen und sagen "Danke!".

Am 12. Februar waren Jonas Speer und  Reinhold Löffel im Kirchturm in Wöllstein, um den Dohlen ein "gebäudekompatibles" Quartier zu schaffen, damit diese dort nisten können. Dohlen gehören zu den Rabenvögeln.Sie sind sehr klug, leben in Kolonien und gehören gewiss zu den besonders treuen"Kirchgänger*innen oder sagen wir  besser "Kirchenflieger*innen?" Gesprächig sind sie, umtriebig, gesellig und keine Kostverächter. Auch die Glocken stören sie nicht. Eigentlich irgendwie die "optimalen Gemeindemitglieder". Wir sind schon auf die Bilder des Nachwuchses gespannt!

Familiengottesdienst am 6. 2. in Siefersheim zum "Wunderbaren Fischfang"

Leider sind in unserer Pfarrgruppe nur noch ganz selten Ministranten im Einsatz. Eine löbliche Ausnahme ist Helmut Odenbach. Er war schon in seiner Kindheit Ministrant und übernimmt auch heute mit  90 Jahren in Neu-Bamberg noch fast wöchentlich diesen Dienst. Er ist dort auch der "jüngste Ministrant" weil es leider zurzeit keine weiteren Altardiener in dieser Filialkirche mehr gibt. Es sollte doch selbstverständlich sein, dass unser Bischof in St. Dionysius eine Messe feiern wird, wenn Helmut Odenbach 100 wird und dann immer noch im Dienst sein sollte! Also durchhalten!


Ergebnisse des Sternsingens in unserer Pfarrgruppe

Sternsinger sammeln 23.200 Euro!

 Jetzt gibt es auch die Ergebnisse aus den anderen Dörfern: Es sind 1260 Euro in Frei-Laubersheim, 4287 Euro in Fürfeld, 220 Euro in Tiefenthal, 1955 Euro in Neu-Bamberg, 1995 Euro in Siefersheim, 9122 Euro in Wöllstein, 460 Euro in Eckelsheim und 820 Euro in Gumbheim. Es gehen weiterhin Spenden ein! So sind dies aktuell noch 170 Euro, die sich noch in einer Dose befinden. Allerdings dürfen die Segen auch ohne Spende angeklebt werden, denn dies fragte heute ein nette Dame beim Krankenbesuch am 31. 1. in Neu-Bamberg. Also, wo noch Segen herumliegen, ankleben, sich über Gottes Nähe und Segen freuen und wenn gewünscht, auch spenden!

Die Ergebnisse der Sternsingeraktion werden zurzeit von uns ermittelt: In Wonsheim sind es 2146,50 und in Stein-Bockenheim 719, 23 Euro. Wir danken den Menschen, die dort unterwegs waren und allen, die direkt gespendet oder überwiesen haben. Einige haben sehr viel gegeben. Möge die kleinste bis zur größten Spende zum Segen für die Spender*innen und die Kinder in den Projekten werden.

Ein Blick auf die Glocken im Kirchturm in Wöllstein. Zwei konnten wir am 22. 1. von der Seite betrachten und feststellen, wem Sie geweiht sind. Es ist doch erfreulich, dass sowohl Maria als auch Franziskus  Heilige sind, auf die  die Pfadfinder und die ganze Kirche wertlegen sollten: Maria lädt dazu ein, treu und konsequent zu sein und ernsthaft nach dem Willen Gottes zu fragen. Die Liebe des Heiligen Franz zur Schöpfung und Nachhaltigkeit  sind erforderlich, wenn wir auf Zukunft hin leben wollen.  Die Glocken können uns täglich daran erinnern!

Familiengottesdienst am 16. 1. 22 in Neu-Bamberg Noch sind alle unsere Kirchen weihnachtlich geschmückt. Wir meinen:Kommen lohnt sich, denn Weihnachten hat  hier nur positive Nachwirkungen! Probieren Sie es doch aus!

Spätschicht der Sternsinger*innen in Fürfeld. Wir danken allen, die mit Abstand, Maske, Nebel und am Anfang auch mit Glatteis und Kälte den Weg vom Morgenland bis Fürfeld gefunden haben. Ein spezielles Lob gilt natürlich auch den Majestäten aus Hackenheim und Frei-Laubersheim, ohne die wir heute nicht fertig geworden wären. Sollte noch irgendwo der Segen nicht angekommen sein - zwischen Tiefenthal und Wöllstein. Ein Anruf im Pfarrbüro genügt, das königliche Bodenpersonal liefert diesen dann aus! Herr Schäfer und seine Beiköchinnen Frau Schulz udn Frau Hangen sorgten dafür, dass alle Royals schnell wieder zu Kräften kamen. Insgesamt wurden an den Türen 2200 Euro gesammelt!

Hier nun auch zwei schöne Bilder unserer Krippe in Wonsheim. Verantwortlich für das "Kunstwerk" sind Familie Hofer und eine Nachbarin. Der von ihr gestaltete Baum wurde schon mehrfach genau in Augenschein genommen und gelobt. Nachhaltig, da er aus Zweigen geformt ist und kein Baum getötet werden musste.

Kolpingcafé - Er fand jetzt das erste Mal und gleich unter Coronabedingungen statt. Doch unsere Damen zeigen hier kurz ihr Gesicht , damit auch ihre gute Laune zu sehen ist. Auch wenn es aufgrund des Lüftens kühl im Saal war, der Kaffee war warm und der Kuchen frisch! Vier Leute durften in der Regel an den großen Tischen sitzen.  Etwas lauter  zu sprechen, war aufgrund des Abstandes wohl auch nötig.

Königlicher Nachwuchs in Siefersheim unterwegs in den Gassen am 9. Januar.  Wir hoffen doch, dass viele Euch gehört und gesehen haben!

Sternsingen macht Laune! Sei auch Du 2023 dabei!

Am Samstag waren die Sternsinger*innen in Wonsheim unterwegs. Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Menschen auch hier immer wieder über das Kommen der Kinder und den Gesang freuen. Wir danken den Eheleuten Gradehandt und dem gesamten "königlichen Hofstaat"  für den majestätischen Einsatz in Wonsheim

Heute waren die vier-und zweipfotigen Sternsinger in Tiefenthal unterwegs: Oskar, Hilde, Ludwig, Pfarrer Todisco und Oskars Mutter konnten in knapp zwei Stunden alle 50 Häuser besuchen, singen und den Segen verteilen. Vor Ort wurden 200 Euro gesammelt. Mal sehen, was noch überwiesen wird? Das ist ein super Ergebnis! Wir danken allen sehr herzlich! Auch der Kuchen im Anschluss war lecker! Wir sind 2023 gerne alle wieder dabei!

"Halllo Herr Pfarrer! Gestern war ich am Tag der heiligen drei Könige in Kalwaria Zebrzydowska, dem  bekanntesten Pilgerort in Polen! An der Messe habe ich auch teilgenommen, aber die Anzahl  an  Besuchern war riesig. Vielle mussten jeden noch freien Fleck für sich selbst zum Stehen nutzen. Ich glaube  Sie haben mir erzählt, dass Sie auch schon mal dort gewesen sind. Vielleicht erinnern Sie sich bei den Bildern  wieder an einige Stellen.  Grüße Stephan !"

Ja, wir waren mit  einer kleinen Pilgergruppe unter der Leitung von Jolanthe Hofer aus Stein-Bockenheim auch dort. Es ist schon eine Weile her. Doch es waren wunderbare Tage mit vielen eindrucksvollen Begegnungen!

Grüße aus Polen: Stephan Kumpf aus Siefersheim, der zur Zeit ein Freiwilliges Jahr in Auschwitz im Zentrum für Gebet und Versöhnung  verbringt, hat den Geburtsort  des Papstes Johannes Paul II. besucht. Die Sonnenuhr befindet sich dort an der Seite der Taufkirche. Das polnische Sprichwort besagt: Die Zeit vergeht, doch die Ewigkeit wartet. Bitten wir gerade in dieser Zeit um dieses Gottvertrauen!

Nachhaltiger Christbaum im Pfarrhaus. Mit den besten Segenswünschen an die "96-Jährige" in Eckelsheim, die diesen als Weihnachtsgeschenk für Pfr. Todisco angefertigt hat.

Wärst Du Kindchen doch in Fürfeld geboren...

In Frei-Laubersheim war es schon vor fast 100 Jahren klar: Ein König kommt nicht zu Fuß! Neben einem Pferd und einem Kamel sticht dieser riesige Elefant hervor, der gefühlte 25 Kilo wiegt. Wahrscheinlich wird die Küsterin ihn auf die Waage stellen, sobald sie diese Zeilen gelesen haben wird. Also warten wir es ab und wünschen dem "Heiligen Reittier" eine gute Ankunft in Bethlehem!

Sternstunden - Die wünschen wir allen großen und kleinen Königen!

Wir haben uns gefreut, im Gottesdienst am 3. 1. einige Sternsinger*innen begrüßen zu dürfen. Heute haben Sie dem Regen standgehalten! Wir danken für das Anbringen des Segens in der Sakristei und im Pfarrheim.

Eifrige Sternsinger an der "Porta Haubsa". Wir danken Margot Haubs, die viele Jahrzehnte schon mit den Sternsingern unterwegs ist und fast alle Familien persönlich kennt. Anbei auch eine Geschichte aus dem Hause Haubs!


 Unsere Krippe in Frei-Laubersheim- Heuer mal auf der linken Seite. Es lohnt sich, ein Augenmerk auf die Detailles der alten Figuren zu werfen. Leider ist der riesige Elefant nicht zu sehen. Doch das lässt sich ja gewiss nachholen.

Wir freuen uns, dass es in Wöllstein auch immer wieder "königlichen Nachwuchs" gibt. Zum Helfen ist niemand zu klein! Wir freuen uns, wenn auch 2023 wieder genug Eltern und ihre Kinder die wichtige Hilfsaktion für Kinder weltweit unterstützen, zumal die Könige mit Sicherheit weder Juden, Christen oder Muslime waren! Jeder